Hallo liebe Zuhausgebliebenen,
wir sind da, wir sind wirklich in echt und ganz real in L.A. Wow!
Aber der Reihe nach:
Die letzten Tage waren wirklich extrem stressig und die Stunden rannten nur so vorbei. Ich habe nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Aber egal. Ich kann es nun nicht mehr ändern und so hab ich beschlossen, den Schalter umzulegen und auf Urlaub zu stellen. Urlaub? Was ist das? Zumindest weiß ich noch, wie man es schreibt.
Die Nacht auf unseren Abflugtag hab ich ganze drei Stunden geschlafen und die letzten Bürositzungen gemacht. Attila wollte nur noch "schnell" meine Speicherkarte leer machen und die vorhandenen Bilder auf den Rechner ziehen. Es passierte mein persönlicher Supergau - Speicherkarte leer, Bilder nicht auf dem Rechner. Ich war kurz vor meinem persönlichen Kollaps und tobte dementsprechend herum. Fazit: Speicherkarte musste zu Hause bleiben und muss mit einer Recoverysoftware wiederhergestellt werden.
Leider hat dies zur Folge, daß es Bilder unserer Reise erst ab morgen geben wird, wenn wir eine neue Speicherkarte gekauft haben.
Unser Nachbar bot uns liebenswerter Weise an, uns zum Flughafen zu bringen, was wir auch dankend angenommen haben. Hier hat auch alles wunderbar geklappt und es gab keine Komplikationen. Fine amüsierte sich, daß es bei der Mutter piepte und bei ihr nicht (komisch, in Stuttgart haben die Metallsuchgeräte angeschlagen, in London nicht). Am Sicherheitscheck in Stuggi haben wir dann auch noch eine echte Froschkönigin gesehen, hihi, sehr lustig. Mangelndes Bild bitte bei Attila reklamieren. Grrrr...
Der 1. Flug unserer Strecke führte nach London (Heathrow), wo wir 3,5 Stunden Aufenthalt hatten. Im Terminal nutzten wir die Pause für einen kleinen Snack in der "Giraffe", was sich als der erste Klogriff des Tages herausstellen sollte. Naja...nicht wiederholungswürdig.
Nachdem wir uns zu unserem Gate durchgefragt hatten (meint ihr, da stand was auf unserer Buchung?) warteten wir ganz entspannt auf unsere 747. Das ist schon ein großes Teil (rein äusserlich betrachtet), aber das Innere enttäuschte mich dann doch. Im Prinzip genauso eng wie in den kleinen Maschinen. Und hier sollten wir die nächsten 11 Stunden unseres Lebens als Ölsardinen darben?
Naja, es ging auch vorbei, das Personal war freundlich und immerhin gab es 1 (in Worten einen) deutschen Film im Programm. Irgendwann hatten wir alle eine Mütze Schlaf intus und so verging Stunde um Stunde. Mit ca. 950 km/h düsten wir über Island und Grönland über den großen Teich. Das Wetter war herrlich, die Luftlöcher hielten sich in Grenzen und es war ein netter Flug. In L.A. noch rasch durch die Sicherheitschecks, wo sich Fine als perfekte Ablenkung erboten hätte, wenn wir diese benötigt hätten:"Your daughter? She is very tall, isn´t she. And so beautiful." und durchgewunken...
In L.A. aus dem Flughafen heraus war ich ganz irritiert: Es war gerade 20 Uhr und es dämmert bereits kräftig, ein paar Minuten später war es auch schon dunkel. Die Fahrt mit dem Shuttlebus zum Autovermieter war schnell erledigt und die Onlinbuchung hatte auch wunderbar geklappt. Nur Mrs. Michelle C. bei der Mietstation war nicht die Schnellste und so dauerte es noch ca. ein 3/4 Stunde, bis wir endlich in unseren Übergangs-V8 steigen konnten. Attila suchte sich einen GMC Yukon heraus. Not too bad, ein Fullize-SUV, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Platzverhältnisse für uns vorne vergleichbar mit unserem Dodge. Fine hat sogar zwei Rücksitzbänke hinten, wir haben somit genügend Platz. Der neue Durango wäre auch zu haben gewesen, erschien uns jedoch beengter.
Nun schnell zu unserem Hotel, die mails abrufen. Es scheint nichts passiert zu sein bei den Jungs. Gut so!
Und in Anlehnung an den Waschi-Ausspruch: "Ich glaub, mich beschleicht ein kleines Hüngerchen!" wollten Fine und Attila unbedingt noch eine Kleinigkeit essen. Gelandet sind wir in einem kleines Imbiss, der durchaus stark frequentiert war. Wingstop der Name, und es wurde der zweite Flop des Tages aus kulinarischer Sicht. Hilfe, so was hab ich noch nie gesehen. Und die guten Bewertungen hinter dem Link kann ich in keiner Weise nachvollziehen. So eine Fettschlonze hab ich noch nie gegessen. Bääääh!
Merke: in Zukunft meiden wir konsequent alles mit dem Namen "Wing" beinhaltet und aus Amerika kommt (ein Schelm wer ...) Wir hätten es einfach wissen müssen. *ggg*
So, es ist schon nach 1/2 2 Uhr in der Nacht, ich geh jetzt zu meinen Zweien ins Kingsizebed.
Morgen gibt es mehr an dieser Stelle von uns zu lesen.
Alles Gute von Steffi
So einen Schlangenfrass wie im Wingstop hatte ich schon lange nicht mehr! Ich hatte da spontan ein Déjà-vu, so einen Dreck bekam Waschi zuletzt im Denny's in Las Vegas vorgesetzt. Und ich glaube, wenn ihn heute Einer danach fragt, dann kot... er ihm noch nach drei Jahren vor die Füße! Fazit: Es kann nur besser werden.
AntwortenLöschenGruß Attila, der hofft, das Zeug ohne bleibende Schäden inzwischen verdaut zu haben.
Hy Ihr da ... ein Tip zur Ernährung in den Statten
AntwortenLöschenMC ist immer gleich ebenso die Pizza mit dem Hut ( aber teuer)
am besten immer den "Bullen" und den EMS trauen, schaun wo die am Tresen sitzen , und dazu gesellen
auch die Steakhäuser taugen in der Regel,
gruss Andre