Montag, 23. Mai 2011

Grand Canyon bis zum Abwinken

Unser Sonntagsprogramm war also die Erkundung des Grand Canyon. Der Weg führte uns von Page direkt zum Canyon.

Unser erster Halt war schon ein Stück davor am Little Colorado River und seiner Schlucht.
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Danach ging es weiter zum Desert View mit dem Watchtower als ersten Aussichtspunkt direkt auf den Canyon. Das ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben und obwohl ich es mit meinen Augen gesehen habe, konnte ich nicht erfassen, welche Ausmaße dieses Naturwunder hat. Wow!
Fine-Mine fand den Canyon nicht so beeindruckend, ich hatte aber fast damit gerechnet. Wenn sich ein Erwachsener schon schwer damit tut, die Sache zu erfassen, wie muss es dann erst einem Kind damit gehen.
Die Strecke vom Desert View bis Canyon Village ist ca. 42 km lang, uns verfügt über unzählige Aussichtspunkte, an denen sich der Canyon immer wieder unterschiedlich präsentiert. Und da Attila ja bekanntlich dazu neigt, Dinge sehr gründlich "abzuarbeiten", haben wir fast ausnahmslos ALLE Aussichtspunkte angesteuert. Ich konnte ihn nur mit Müh und Not davon überzeugen, die reinen Picnic-Areas auszulassen.
Auf dem Weg zwischen den Punkten hatten wir sogar ein paar Tiersichtungen. Das macht natürlich besonders Spaß. Scheinbar ohne Furcht und Scheu grasten sie am Strassenrand und ließen sich bereitwillig fotografieren.

Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Flagstaff. Attila hat hier ein paar Autoteile bestellt, die über das Wochenende in die Filiale geliefert werden sollten. Hoffentlich hat das geklappt.
Bis Flagstaff haben wir es dann nicht mehr ganz geschafft. Attila wollte mir in Williams unbedingt noch das "World Famous Steak House" zeigenund die "Sultania-Bar, in der die Jungs damals versumpft sind. Zufällig wurde in Williams gerade eine kleine Show aufgeführt, die wir uns anschauten.


Dann lachte uns ein Restaurant unmittelbar neben dem Steakhouse an und hier kehrten wir ein. Attila hatte leider wieder Pech mit seinem Steak, es war von Sehnen durchzogen. Es ist ihm einfach nicht vergönnt, in Williams ein gutes Stück Feisch zu bekommen. Nachdem uns der Koch zunächst erklärte, daß dies einfach "Parts of the cow" wären, wurde meine Reklamation etwas deutlicher und Attila bekam zum gleichen Preis ein Ribeye-Steak, was dann auch wirklich in Ornung war.
Direkt gegenüber lachte mich gleich ein Motel an und so schafften wir es einfach nicht mehr nach Flagstaff und übernachteten hier.
Gute Nacht!

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