Freitag, 27. Mai 2011

Versöhnt

Hui, heute haben wir viel gesehen und uns am Ende des Tages sogar ein klein wenig versöhnt mit Las Vegas und dem Wahnsinn.

Begonnen hat der Tag mit der Fahrt zu einem Stickladen hier in Las Vegas. Meine Mamutsch ist doch eine begnadete Handarbeitskoryphäe. Und sie war auf der Suche nach einem ganz bestimmten Garn. Melde gehorsamst: Gefunden und gekauft! :o) Unmittelbar daneben war ein Harleyshop. Na sowas!
Danach gab es bei Applebee´s spätes Frühstück/ Mittagessen und dann ging es weiter an den Strip. Wir parkten gleich hinter dem Harley Cafe in einem bewachten Parkhaus für 5 Dollar für 6 Stunden. Da kann man nicht meckern. Da wäre die Taxifahrt vom Hotel aus wesentlich teurer gekommen.
Unser erster Weg führte in das vermeintliche Coca-Cola Museum, was aber seit Jahren wohl gar keines mehr ist. Es ist nur noch ein riesengroßer Shop. Ich glaub, wenn einer hier Cola-Sachen sammelt, bekommt er darin einen Herzinfarkt. Im Cafe oben gibt es die Cola-around-the-world-Sammlung zum Probieren. Die musste natürlich her *g*.
Oh je, trinken kann man das Meiste davon nicht, aber zum Testen und Nippen ist es natürlich lustig. Sehr gut: Mezzo-Mix aus Deutschland *grins*, Wassermelone aus Japan ging auch noch, aber einige afrikanische Sorten – uah…Schüttel…Insgesamt eben eine süße Plörre, aber es hatte Unterhaltungswert.
Direkt nebenan ist der M&M-Shop auf 4 (VIER) Stockwerken. Ein Wahnsinn, was hier für ein Kult um die Dinger betrieben wird. Im 2. Stockwerk kann ich mir alle Farben mischen, wie ich möchte (warum eigentlich, die Farben schmecken doch meines Wissens nach nicht anders, oder?).

Es folgten das Hard-Rock Cafe Las Vegas, weil wir von dort unserer lieben Sandra ein Shirt mitbringen sollten. Süße, ich schreib Dir dazu noch eine Mail, es wird wohl bis San Fransisco warten müssen.
Das Hotel Excalibur sowie New York haben wir dann auch noch von innen angeschaut, aber ganz ehrlich? Brauch ich nicht. So nett die Hotels von außen wohl scheinen, innen geht es zu 90% nur ums Zocken. Und da ich bekanntlich damit überhaupt nichts am Hut habe und es eher abstoßend finde, kann ich diesen Tempeln nichts abgewinnen.
Wir machten eine Pause im Harley-Cafe. Schade, ich hab da ein nettes Filmchen dazu, aber aus unerfindlichen Gründen klappt das mit dem Hochladen nicht mehr. Vielleicht bekomme ich es in einem anderen Netz wieder hin. Viel hatten wir noch nicht gesehen vom Strip, aber die Strecken, die man zurücklegt sind weit. Besonders durch die Hotels. Die Wasserspiele am Bellagio gab es dann noch bei Tageslicht. Mit Licht hatten wir es zumindest im Vorbeifahren schon gesehen.
Und nun zur Versöhnung mitVegas. Sehen wollten wir unbedingt noch den alten Teil von Las Vegas. Dazu gehört die Fremont Street. Wirklich ein gelungenes Konzept. Es ist bunt, schrill, lebendig, keine Frage. Aber es anders dort, beschaulicher, langsamer, nicht so gigantisch, bombastisch, vielleicht ein Stück ursprünglicher. Und dieses Konzept hat uns wirklich gut gefallen. Lustig ist, das überall Doppelgänger rumlaufen, mit denen man sich gegen Bares fotografieren lassen kann.  Da sind Gestalten dabei! Hihi...und vor allem bestimmt 10x Elviskopien. Er lebt! Ich habs immer gewusst. *ggg*
Attila und Fine haben wir an einem Stand karikieren lassen. Ich finde es wirklich nett, vor allem ist Attilas Blick gut getroffen *g*


Heute brechen wir unsere Zelte ab in Las Vegas und reisenRrichtung Yosemiti-Park weiter. Das Death-Valley sparen wir uns aus Zeitgründen. Aber die Wüstenei gibt mir eh nicht viel.
Bis bald
eure Steffi 

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